20.04.10

Das Wort zum Sonntag heute schon am Dienstag

Wie der Titel schon sagt ist dieser Blog super aktuell. Over the top. Avantegarde blogging sozusagen. Obwohl: das ist albern.

Grund für diesen Eintrag ist ein Defizit. Die meisten Menschen wissen es nicht zu schätzen, was alles aus einem Fehlen von Dingen, Tatsachen, Handlungen undsoweiter entstehen kann. Ich schon - zumindest heute.

Ich saß in der S Bahn Richtung Ikea (okay eigentlich Richtung Moorfleet, aber in Moorfleet ist glaube ich in der Tat nicht wesentlich mehr als dieser Ikea, es ist wohl oder übel nur noch eine Frage der Zeit bis Ikea sich die Rechte an der Haltestelle aufkauft – hört sich doch auch schöner an: Ikea – Moorfleet und führt auch zu deutlich weniger Verwirrung beim Konsumenten. Egal, ich schweife ab), um mir ein paar kostenlosen Kaffee zu zwacken, ein neues „Projekt“ zu realisieren und natürlich auch aufgrund der üblichen kommerziellen „Inspiration“. Zwei Stationen weiter merke ich, dass ich zwar zwei Bücher, ein wöchentliches Nachrichtenmagazin mit einer Auflage von 1.016.373 Exemplaren, mein Handy, Ipod inklusive Kopfhörer, ein paar Süßigkeiten, circa vier Packungen Taschentücher, meinen Haustürschlüssel, Batterien und Akku für meine Kamera, Textmarker, Kugelschreiber, Coca Cola und ein Schweizer Arme Messer bei mir führe, aber leider kein Portemonnaie.

Dieses Defizit führte dazu, dass ich an einem Ort aussteigen musste, an dem ich vorher noch nie gewesen bin. Dieses Defizit führte auch dazu, dass ich darüber nachdenken musste wie es in Zukunft möglich sei sich zu identifizieren. Im Internet ist es doch schon lange nicht mehr notwendig irgendetwas bei sich zu führen. Wieso ist es heutzutage noch so notwendig es auf der Straße zu tun? Ich gebe zu, dass ich keine Ahnung habe inwieweit die Technik heutzutage ist und was es schon für Ideen gibt (ich denke eine Menge), trotzdem ist es wirklich bald an der Zeit sich ohne Hardware verifizieren zu können. Alleine wegen dem kostenlosen Ikea Kaffee (den man sich nämlich nicht im Internet bestellen kann).

Produziert es einfach, ich verkaufe es dann schon.

 

Von joschka in mein blog20.04.10 German (DE) E-Mail

19.04.10

A Single Man by Tom Ford

 

Ein nackt tauchender Mann - seine Bewegungen sind weich, schwebend, schwere los. Der gewählte Ausschnitt lässt den Zuschauer ahnungslos. Musikalisch wird dies begleitet von einem Orchester. Schnitt. Ein Autounfall. Das Geräusch was diesen wohl ausgelöst hat wird eingeblendet. Die Kamera begleitet einen Mann im Anzug der zum Unfallort geht. Das Orchester setzt wieder ein. Der Mann legt sich zu dem Unfallopfer in den Schnee. Er mustert sein von Blut überströmtes Gesicht. Schließlich küsst er ihn sanft. Eine Großaufnahme von dem toten Mann folgt. Das Blut ist gefroren - die Augen leer. Die Musik wird schneller bis ein weiterer Schnitt erfolgt. Das Erwachen beginnt mit den Worten „bin“ und „jetzt“. Seit 8 Monaten schmerzt jedes Erwachen. Die kalte Erkenntnis, dass ich immer noch hier bin setzt sich durch.“ Es war ein Traum.

So beginnt „A Single Man“. Ein Film, der durch seine interessante Art und Weise wie er seine Geschichte erzählt besticht. Der Zuschauer wird in eine Situation geschmissen, die er nicht einschätzen kann. Es werden ihm immer wieder Informationshappen serviert, die er erst im weiteren Verlauf des Filmes verdauen kann. Das macht ihn einerseits zuerst leicht verwirrend, aber dadurch auch spannend. Viele Dinge erscheinen im Laufe des Filmes auf einmal in einem anderen Licht. Dies alles wird zudem noch in einer äußerst ansprechenden Verpackung geliefert. Durch die gewählten Bildausschnitte, Perspektiven und das Spiel mit den Farben wird der Film zu einer ästhetischen Perle. Jedes Bild im Film steht für sich. Der Film hat mich so fasziniert, dass ich ihn mir sofort ein zweites Mal angeschaut habe und es auch in der nächsten Zeit nochmal tun werde.

„Eine Welt in der es keine Gefühle gibt ist eine Welt in der ich nicht leben will.“

Auf den Inhalt will ich hier an der Stelle gar nicht weiter eingehen, da durch die Zeitsprünge sonst zuviel verraten werden würde. Ich rate jedem ihn sich - soweit es noch möglich ist - einfach unbefangen an zusehen und zwar in groß und laut.

Von joschka in mein blog19.04.10 German (DE) E-Mail

18.04.10

Erdanziehung

Gegenstände werden so fallen gelassen, dass ein Rhytmus entsteht. Erstaunlich gut und clever.

Von joschka in mein blog18.04.10 German (DE) E-Mail

14.04.10

Konzert - Konzerte - Konzerte - YACHT

Hamburg bietet mit seinen vielen kleinen und großen Clubs ein wahnsinnig gutes Angebot an Konzerten und in Verbindung mit dem Event Planer auf lastfm kriegt man einen sehr guten Überblick über die Bands die in den nächsten Wochen in Hamburg auftreten und bekommt gleichzeitig wieder die Bands die man eigentlich schon vergessen hatte wieder in den Kopf gerufen.

Ich habe mich nun aufgerafft und mir für die nächsten Wochen gleich drei Konzerte gesichert. Das klingt erstmal viel, ist aber im Endeffekt günstiger als eine einzige "Rihanna" Karte auf dem schlechtesten Platz.  Möglich ist das, da die Bands allesamt noch ziemlich unbekannt sind und es ein so großes Angebot gibt. Aber vielleicht sehen sie auch einfach nicht so gut aus?

Diesen Samstag findet das erste Konzert statt. "Yacht" (die eigentlich anstatt des A ein Dreieck benutzen) spielen im Indra ("where the beatles played first"). Das Album "See Mystery Lights" erschien 2009 und hat in der Musik Presse eigentlich auch große Aufmerksamkeit bekommen. Pitchfork bewertete es als "best new music" und ich wurde in vielen anderen Formen wie Blogs oder Musikzeitschriften weiterhin darauf aufmerksam gemacht. Erstaunlich ist, das es anscheinend schon das vierte Studio Album ist. Um einen Eindruck von Sound zu bekommen hier ein paar Lieder des Albums.

Ladies and gentlemen: YACHT

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Von joschka in mein blog14.04.10 German (DE) E-Mail

09.03.10

Oppenweher Moor

Heute haben Mama und ich einen kleinen Ausflug in die Weiten des Oppenweher Moors gemacht. Weitere Bilder nach dem Klick (dann auch wirklich vom Moor ;) )

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Von joschka in mein blog09.03.10 German (DE) E-Mail

25.02.10

Muschelkarussel

Als Bildantwort auf Mama's Eintrag.

Von joschka in mein blog25.02.10 German (DE) E-Mail

23.02.10

Eine Photo Story ohne Love

Was man alles so feines mit einem Iphone oder Ipod Touch anstellen kann beeindruckt mich immer und immer wieder. Mit dem netten App "dslr camera remote professional edition"(hier eingebundenen link vorstellen http://www.ononesoftware.com/detail.php?prodLine_id=38) kann man sein gutes Stück zum drahtlosen Auslöser via PC umfunktionieren. Der Ipod oder das Iphone verbindet sich über wifi mit dem Laptop. Die Kamera ist via USB und Software an dem PC angeschlossen. Nun erkennt das Iphone oder der Ipod von selbst den PC und somit auch die Kamera. Falls die Kamera einen Live View Modus besitzt kann der drahtlose Helfer sogar das aufzunehmende Bild live (mit etwas Verzögerung) darstellen. Im Prinzip wird die Kamera dazu auch zu einer Art Überwachungskamera - aber vor allem perfekt um Leute "unbeobachtet" zu fotografieren, Selbstportraits zu machen oder Leute zu nerven. Bilder nach dem Klick (hoffentlich)

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Von joschka in mein blog23.02.10 German (DE) E-Mail
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