Archiv für: April 2010
30.04.10
29.04.10
Konzerte Ponzerte* Fonzerte** - Caribou
Das erste Mal bin ich durch Pitchforks Best New Tracks auf diesen Künstler aufmerksam geworden. Das Lied (Odessa) war eigentlich ansprechend, nur war andererseits zu diesem Zeitpunkt die Motivation mehr Energie in die Erkundung der Musik zu stecken dennoch begrenzt.
27.04.10
Links Links Links
Hier ein netter Beitrag über Ben Heine, der normale Fotografie gescheit durch ein gezeichnetes Blatt Papier ersetzt.
Und hier wird Chad Hagen vorgestellt, dessen Illustrationen es mir doch sehr angetan haben.
Auf einem meiner weiteren Lieblingsblogs wurde heute das neue M.I.A. Video vorgestellt - aber Achtung: das Gezeigte kann den einen oder anderen vielleicht etwas schocken (vor allem rot haarige Menschen), mir gefällts aber, da ich eh eher Cartman's Position in diesem Punkt vertete.
25.04.10
Fotos Fotos Fotos
Am Samstag war ich endlich mal mit dem Fahrrad im alten Elbtunnel. Für Fußgänger und Fahrrad - Fahrer stellt er eine kostenlose Verbindung zwischen Hamburg St. Pauli und Finkenwerder zur Verfügung. Von der Elb-Seite kommt dann das von Mama diagnostizierte "Amsterdam Phänomen" zum Vorschein. Es ist egal in was für einem Haus man lebt, solange die Aussicht schön ist. Lebt man aber in einem schönen Haus und guckt auf einem Plattenbau hilft dir dein schönes Haus auch nicht weiter. In diesem angewandten Fall hat man von der Elb Seite den Blick auf die Landungsbrücken und die schönste Stadt im Bundesland Hamburg.
23.04.10
Tonight: Bombay Bicycle Club
Ich habe nun leider keine Zeit wirklich etwas (was ich eh nicht weiss) über diese Musik zu schreiben, Nun also einfach ein paar rockig, flockige Lieder zum Wochenende: Bombay Bicycle Club
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20.04.10
Das Wort zum Sonntag heute schon am Dienstag
Wie der Titel schon sagt ist dieser Blog super aktuell. Over the top. Avantegarde blogging sozusagen. Obwohl: das ist albern.
Grund für diesen Eintrag ist ein Defizit. Die meisten Menschen wissen es nicht zu schätzen, was alles aus einem Fehlen von Dingen, Tatsachen, Handlungen undsoweiter entstehen kann. Ich schon - zumindest heute.
Ich saß in der S Bahn Richtung Ikea (okay eigentlich Richtung Moorfleet, aber in Moorfleet ist glaube ich in der Tat nicht wesentlich mehr als dieser Ikea, es ist wohl oder übel nur noch eine Frage der Zeit bis Ikea sich die Rechte an der Haltestelle aufkauft – hört sich doch auch schöner an: Ikea – Moorfleet und führt auch zu deutlich weniger Verwirrung beim Konsumenten. Egal, ich schweife ab), um mir ein paar kostenlosen Kaffee zu zwacken, ein neues „Projekt“ zu realisieren und natürlich auch aufgrund der üblichen kommerziellen „Inspiration“. Zwei Stationen weiter merke ich, dass ich zwar zwei Bücher, ein wöchentliches Nachrichtenmagazin mit einer Auflage von 1.016.373 Exemplaren, mein Handy, Ipod inklusive Kopfhörer, ein paar Süßigkeiten, circa vier Packungen Taschentücher, meinen Haustürschlüssel, Batterien und Akku für meine Kamera, Textmarker, Kugelschreiber, Coca Cola und ein Schweizer Arme Messer bei mir führe, aber leider kein Portemonnaie.
Dieses Defizit führte dazu, dass ich an einem Ort aussteigen musste, an dem ich vorher noch nie gewesen bin. Dieses Defizit führte auch dazu, dass ich darüber nachdenken musste wie es in Zukunft möglich sei sich zu identifizieren. Im Internet ist es doch schon lange nicht mehr notwendig irgendetwas bei sich zu führen. Wieso ist es heutzutage noch so notwendig es auf der Straße zu tun? Ich gebe zu, dass ich keine Ahnung habe inwieweit die Technik heutzutage ist und was es schon für Ideen gibt (ich denke eine Menge), trotzdem ist es wirklich bald an der Zeit sich ohne Hardware verifizieren zu können. Alleine wegen dem kostenlosen Ikea Kaffee (den man sich nämlich nicht im Internet bestellen kann).
Produziert es einfach, ich verkaufe es dann schon.
19.04.10
A Single Man by Tom Ford
Ein nackt tauchender Mann - seine Bewegungen sind weich, schwebend, schwere los. Der gewählte Ausschnitt lässt den Zuschauer ahnungslos. Musikalisch wird dies begleitet von einem Orchester. Schnitt. Ein Autounfall. Das Geräusch was diesen wohl ausgelöst hat wird eingeblendet. Die Kamera begleitet einen Mann im Anzug der zum Unfallort geht. Das Orchester setzt wieder ein. Der Mann legt sich zu dem Unfallopfer in den Schnee. Er mustert sein von Blut überströmtes Gesicht. Schließlich küsst er ihn sanft. Eine Großaufnahme von dem toten Mann folgt. Das Blut ist gefroren - die Augen leer. Die Musik wird schneller bis ein weiterer Schnitt erfolgt. „Das Erwachen beginnt mit den Worten „bin“ und „jetzt“. Seit 8 Monaten schmerzt jedes Erwachen. Die kalte Erkenntnis, dass ich immer noch hier bin setzt sich durch.“ Es war ein Traum.
So beginnt „A Single Man“. Ein Film, der durch seine interessante Art und Weise wie er seine Geschichte erzählt besticht. Der Zuschauer wird in eine Situation geschmissen, die er nicht einschätzen kann. Es werden ihm immer wieder Informationshappen serviert, die er erst im weiteren Verlauf des Filmes verdauen kann. Das macht ihn einerseits zuerst leicht verwirrend, aber dadurch auch spannend. Viele Dinge erscheinen im Laufe des Filmes auf einmal in einem anderen Licht. Dies alles wird zudem noch in einer äußerst ansprechenden Verpackung geliefert. Durch die gewählten Bildausschnitte, Perspektiven und das Spiel mit den Farben wird der Film zu einer ästhetischen Perle. Jedes Bild im Film steht für sich. Der Film hat mich so fasziniert, dass ich ihn mir sofort ein zweites Mal angeschaut habe und es auch in der nächsten Zeit nochmal tun werde.
„Eine Welt in der es keine Gefühle gibt ist eine Welt in der ich nicht leben will.“
Auf den Inhalt will ich hier an der Stelle gar nicht weiter eingehen, da durch die Zeitsprünge sonst zuviel verraten werden würde. Ich rate jedem ihn sich - soweit es noch möglich ist - einfach unbefangen an zusehen und zwar in groß und laut.
18.04.10
Erdanziehung
Gegenstände werden so fallen gelassen, dass ein Rhytmus entsteht. Erstaunlich gut und clever.


